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VLN2: Das wohl kürzeste Langstreckenrennen der Welt

Den ersten Renneinsatz mit dem neuen Lamborghini Huracán GT3 EVO hatte sich das GTronix360 Team mcchip-dkr irgendwie anders vorgestellt. Einsetzender Schneefall in der Startphase führte zu einem frühzeitigen Rennabbruch des 44. DMV 4-Stunden-Rennens in Runde 2.

Bereits am Freitag wurde der Lamborghini den kompletten Tag auf der Nordschleife bei einstelligen Temperaturen aber trockenen Streckenbedingungen getestet. Fahrer Heiko Hammel konnte mit unserem Ingenieur Dennis Garthe zurechtgelegte Fahrpläne strukturiert abfahren. Ziel des Tests war ein reifenschonendes Setup zu erarbeiten. „Wir fahren eine relativ harte Dunlop Reifenmischung die weniger Grip bietet, aber dafür bei Longruns gut funktioniert, ohne dass der Reifen am Ende des Stints stark abbaut. Zudem ist die Haltbarkeit dieser Mischung deutlich höher, wodurch die Gefahr von Reifenschäden minimiert wird. Wir sind mit dem Test sehr zufrieden und konnten insgesamt 25 Runden abspulen,“ sagte Teamchef und Fahrer Danny Kubasik (Dieter Schmidtmann) nach dem Testtag.

Auch die Fahrer des Porsche Cayman 981 nutzten den Testtag, um Ihre Streckenkenntnisse zu verbessern. Die Franzosen Thierry Blaise und Oliver Baharian griffen erstmals ins Volant des Porsche Cayman und kamen auf Anhieb gut zurecht. Stammfahrer Nick Hancke fuhr trotz alter Reifen Rundenzeiten um die 9:20 Minuten und unterstreichte damit sein fahrerisches Können.

Im Qualifying am Samstagmorgen, war es nochmals deutlich kühler, so dass die Reifentemperatur die entscheidende Rolle für eine gute Platzierung spielen sollte. „Wir sind zum Testen hier, aber wir wollen uns natürlich auch mit den GT3-Fahrzeugen der anderen Teams messen. Im Zeittraining ist uns das leider nicht gelungen, da wir Probleme hatten, unsere Reifen auf Temperatur und den damit verbundenen Luftdruck zu bekommen. Uns haben mindestens 30° Celsius gefehlt um schnelle Zeiten rauszufahren. Im Qualifying herrschte viel Verkehr und zusammen mit den Reifenproblemen lag meine schnellste Runde bei 8:24 Minuten. Startposition 21 liegt natürlich hinter meinen Erwartungen aber mehr war leider nicht drin,“ resümiert Kubasik.

Ähnliches galt auch für die Cayman Truppe. Viele Gelbphasen machten die Hoffnungen auf einen guten Startplatz zunichte und man reihte sich im Mittelfeld der Klasse V5 ein. In der Startaufstellung zog sich der Himmel über der Eifel dann langsam zu und erste Regentropfen, gefolgt von leichtem Schneefall verzögerten das Startprozedere um 15 Minuten. Bereits in der Einführungsrunde wurde die vollste Konzentration von allen Fahrern abverlangt. Der einsetzende Schneefall an verschiedenen Streckenabschnitten verwandelte die Nürburgring-Nordschleife in eine spiegelglatte Rutschbahn, die nicht mehr an eine Rennstrecke erinnerte. Erneut gelang es nicht, die Reifen auf Temperatur zu bekommen und Startfahrer Dieter Schmidtmann konnte die Pace der GT3 Fahrzeuge nicht mitgehen und kollidierte in der Startrunde mit einem Cup Porsche auf der GP-Strecke. Nach einem kurzen Sicherheitscheck an der Box ging es weiter. Kurz darauf folgte der Rennabbruch mit der roten Flagge.

Beim dritten VLN-Lauf, der am 27. April stattfindet wird der Cayman mit der starken Fahrerbesetzung Nick Hancke, Thomas D. Hetzer und Nick Salewsky antreten. Auch der Nissan GT-R Nismo GT3 ist wieder am Start. Zusammen mit dem Japanischen Team KONDO Racing gilt es, den Nissan für das anstehende 24h-Qualifikationsrennen und das 24h-Rennen zu perfektionieren – und das bei hoffentlich deutlich besseren Bedingungen und der kompletten Renndistanz. Der Lamborghini Huracán GT3 EVO wird erst beim vierten VLN Lauf wider zum Einsatz kommen.
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